Energie aus Abfall

Organische Abfälle wirtschaftlich verwerten

Zu Bioabfällen zählen alle organischen Abfälle pflanzlicher oder tierischer Herkunft, die durch Mikroorganismen oder Enzyme abgebaut werden können. In Industrieländern wie Deutschland werden ca. 25 - 35 Prozent der Siedlungsabfälle den Bioabfällen zugerechnet und zum Teil getrennt gesammelt. Grundsätzlich eignen sich Bioabfälle und Grünschnitt nach einer Kompostierung oder Vergärung für den Einsatz als Düngemittel oder als Humusquelle. Sie können so ca. 10 Prozent der mineralischen Dünger ersetzen. Voraussetzung hierfür ist ein sehr niedriger Schadstoffgehalt. Für die Verwertung organischer Abfälle ist grundsätzlich eine Kompostierung oder eine Vergärung möglich. Die Vergärung bietet eine sinnvolle Nutzung der im Abfall enthaltenen Energie bei gleichzeitig niedrigen Emissionen. Besonders Abfälle mit geringem Ligningehalt (schwer abbaubare Pflanzenstoffe, beispielsweise in Baumrinde) können über die Vergärung sehr schnell in Endprodukte umgesetzt werden. Optimales Verfahren ist eine anaerobe Vergärung unter Sauerstoffabschluss. Mikroorganismen spalten hier in kurzen Zeitzyklen die organischen Abfälle in Biogas und Gärreste. Das Verfahren arbeitet mit einer guten Energiebilanz sowie geringen CO2-Emission und wenig Geruchsbelastung. Im Anschluss an die Vergärung können die Reststoffe zusätzlich noch einmal nachkompostiert und weiter genutzt werden.

Für die Vergärung organischer Abfälle ist ein stabiler, störungsfreier Betrieb der Anlage eine wichtige Voraussetzung. Weitere Infos zur anaeroben Vergärung finden Sie hier.

Nicht nur Abfall, sondern auch Energielieferant. Biomüll liefert wertvolles Biogas

Nicht nur Abfall, sondern auch Energielieferant. Biomüll liefert wertvolles Biogas

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