Energie aus Abfall

Bis zum letzten Schritt verwertet

Die thermische Behandlung von Abfällen hinterlässt stoffliche Rückstände in Form von Asche oder Schlacke. Je nach Verbrennungsart sind das ca. 20% der Rohabfallmenge. Ein großer Teil der Schlacke lässt sich weiterverwerten. Heute werden bis zu 95% der metallischen Rohstoffe im Abfall durch die Aufbereitung der Schlacke wiedergewonnen. Der restliche Teil der Schlacke kann für den Straßenbau oder Deponien verwertet werden.  Wir setzen bei Steinmüller Babcock Environment modernste Prozesse zum Austrag der Schlacke ein und bieten sowohl Naß- als auch Trockenentschlackung an.

Jahrzehntelange Erfahrung und unzählige Projekte haben uns zu Spezialisten für Schlackeaustragsysteme aus dem Feuerraum und Staubaustrag- und Transportsystemen aus der Rauchgasreinigung gemacht. Hierfür haben wir eigene Technologien entwickelt und setzen die Technik anderer Experten in perfekter Kombination ein. Speziell für den Schlackenaustrag aus dem Feuerraum von Abfallverbrennungsanlagen haben wir hydraulisch betriebene Stößelentschlacker entwickelt, die auch größere Störstoffe oder unbrennbare Abfallbestandteile sicher austragen. Die robuste, zuverlässige Bauweise ermöglicht einen verschleißarmen Betrieb mit hohen Standzeiten.

Die Naßentschlackung gehört zu den derzeit am meisten eingesetzten Verfahren. Hier wird die heiße Schlacke am Ende des Verbrennungsrostes in ein Wasserbad geleitet. Ziel ist eine Abkühlung der Schlacke und ein Ablöschen eventuell vorhandener Glutnester. Durch die Wässerung wird die Staubbelastung im nachfolgenden Weg der Schlacke auf ein Minimum reduziert. Das Wasser im Prozess erzeugt ein alkalisches Umfeld, das bei den in der Schlacke enthaltenen unedlen Metallen zu Reaktionen führen kann. In festen Zeitintervallen wird die mit Wasser angereicherte Schlacke über Stösselentschlacker und Fördersysteme zum Schlackenbunker geleitet. Von hier wird der spätere Aufbereitungsprozess inklusive eines mehrwöchigen Alterungsprozesses gestartet. Der Prozess der Naßentschlackung ist stabil und robust, schöpft aber die Wertstoffrückgewinnung nicht maximal aus. Das Wasser führt zu einer Bindung der feinkörnigen Schlacketeilchen, die Feinschlacke geht für den Aufbereitungsprozess verloren. Die Rückgewinnungsquote liegt bei ca. 90%.

Da die Trockenentschlackung kein Wasser verwendet, wird eine Verschlammung der Metalle oder Reaktionen im alkalischen Umfeld ausgeschlossen. Das System war bis in die 90er Jahre in Europa vorherrschend, es wurde aber durch die hohe Staubbelastung zunehmend durch Naßentschlackung ersetzt. Die heutige, reformierte Technologie arbeitet staubarm mit einem systemweiten Unterdruck und Zyklonen. Die Trockenentschlackung ermöglicht Wertstoffrückgewinnungen bis zu 95%, inklusive der Behandlung der Feinschlacke. Bei der Trockenschlacke bleiben alle Stoffe und Partikel in der ursprünglichen Form erhalten, eine Klassifizierung nach Form, Größe, Gewicht, Leitfähigkeit ist so möglich. Der Prozess ermöglicht eine bessere Energienutzung durch Wärmerückgewinnung der Schlackenwärme über die Verbrennungsluft und durch besseren Ausbrand. Das System ist robust und sicher, es kombiniert einen geringen Leistungs- und Aufsichtbedarf mit geringem Verschleiß, einer langen Lebensdauer und geringen Kosten für Wartung und Instandhaltung.

Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne, von welchem System Sie am meisten profitieren.

Die Wertstoffe in der Schlacke lassen sich bis zu 95% zurückgewinnen

Die Wertstoffe in der Schlacke lassen sich bis zu 95% zurückgewinnen

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