Energie aus Abfall

Endstation für gefährliche Abfälle

Das Konzept der Sondermüllverbrennung im Drehrohrofen wurde vor mehr als 40 Jahren entwickelt und ist noch heute eine ideale Methode zur Verbrennung gefährlicher Abfälle für Durchsätze von mehr als 2 t/h. Hier können alle Abfall- und Sondermüllarten, unabhängig von Belastung, Heizwert und Konsistenz behandelt werden. Durch die hohen Verbrennungstemperaturen bei über 1.100° C werden Drehrohröfen hauptsächlich zur Sondermüllverbrennung eingesetzt. Bei zwei Sekunden über dieser Mindesttemperatur werden alle organischen Substanzen sicher zerstört. Die Verbrennung bietet zudem die Möglichkeit, aus verschmutzen, kontaminierten und vermischten Abfällen Energie in Form von Dampf oder Strom zu gewinnen.

Das Konzept einer klassischen Sondermüllverbrennung mit Drehrohrofenanlage beinhaltet eine getrennte Abfalllagerung, Aufgabevorrichtungen für alle Abfallarten, den Drehrohrofen, eine Nachbrennkammer, einen Abhitzedampferzeuger und eine Abgasreinigung.

Unsere Drehrohröfen haben eine Länge von bis zu zwölf Metern mit einem Durchmesser von bis zu fünf Metern. Eine Auskleidung mit feuerfesten Steinen ermöglicht den Betrieb mit den dort vorherrschenden hohen Temperaturen. In Längsrichtung ist das Drehrohr leicht geneigt, um den Transport des Abfalls und der Schlacke im Rohr zu ermöglichen. Im Drehrohrofen können grobstückige Feststoffe, Fässer und Gebinde, pastöse, flüssige und gasförmige Abfälle verbrannt werden. Die Aufgabe erfolgt an der Stirnseite des Drehrohres entweder über einen klassischen Müllaufgabetrichter, über einen automatischen Fassaufzug für Gebinde oder über eine Aufgabelanze für gasförmige, flüssige oder pastöse Abfälle direkt in das Drehrohr. Flüssige und gasförmige Abfälle können je nach Eignung oder Heizwert auch in die Nachbrennkammer aufgegeben werden. Durch die hohen Temperaturen und die Umwälzung der Abfälle während der Verbrennung bildet sich im Drehrohrofen eine gesinterte bis verglaste Schlacke.

In der dem Drehrohr nachgeschalteten Nachbrennkammer werden die Verbrennungsgase und damit Restorganika, mitgerissene Feststoffpartikel vollständig nachverbrannt. Geeignete Flüssigabfälle und gasförmige Schadstoffe bringt man am Beginn der Nachbrennkammer ein, so dass auch für diese Abfälle ein vollständiger Ausbrand sichergestellt wird.

Drehrohrofen und Nachbrennkammer sind als zusammengehöriges System einer zweistufigen Verbrennung zu sehen, das es erlaubt, Sonderabfälle mit sehr unterschiedlicher Konsistenz zu behandeln.

Steinmüller Babcock Environment plant, baut und betreut schlüsselfertige Sondermüllverbrennungsanlagen. Diese Anlagen werden nach individuellen Anforderungen ausgelegt. Wir garantieren eine hochentwickelte Technik, die sich in zahlreichen Anwendungsfällen bewährt hat. Unsere thermische Behandlung nutzt das energetische Potenzial des Sondermülls zur Gewinnung von Dampf, Strom und Wärme und garantiert gleichzeitig eine sichere, umweltgerechte Entsorgung.

Eine Alternative zur Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist die Vergasung und Einschmelzung über das Direct Melting System (DMS). Sprechen Sie uns an, wir klären gerne, welches System für Sie die passende Lösung ist. 

Die thermische Verwertung im Drehrohrofen ist eine ideale Methode zur Verbrennung von gefährlichen Abfällen für Kapazitäten von mehr als  2 t/h

Die thermische Verwertung im Drehrohrofen ist eine ideale Methode zur Verbrennung von gefährlichen Abfällen für Kapazitäten von mehr als 
2 t/h

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